Als ich wieder ganz bei mir ankam

Ich wusste nicht genau, was mich erwartet.
Da war Neugier, aber auch Unsicherheit. Ein Teil von mir wollte sich fallen lassen, ein anderer Teil war noch vorsichtig und angespannt.

Schon beim Ankommen wurde es ruhiger in mir. Kein Druck. Keine großen Worte. Kein Gefühl, funktionieren zu müssen. Nur ein geschützter Raum, ein aufmerksamer Blick und dieses leise Gefühl: Ich darf jetzt einfach da sein.

Die Berührung war anders, als ich sie kannte. Nicht technisch. Nicht mechanisch. Sie war warm, langsam und präsent. Es war, als würde mein Körper zuerst zögern und dann langsam beginnen, wieder zu vertrauen.

Manchmal wurde ich ganz still. Manchmal musste ich lächeln, ohne genau zu wissen warum. Und irgendwann merkte ich, wie weich etwas in mir wurde, das ich schon lange festgehalten hatte.

Ich habe nicht viel gesagt. Ich musste auch nichts erklären.
Mein Körper durfte antworten. Mein Atem durfte tiefer werden. Meine Gedanken wurden weniger.

Was blieb, war ein Gefühl von Wärme, Ruhe und einer tiefen inneren Weite.
Nicht spektakulär. Nicht laut. Aber sehr echt.

Ich bin gegangen mit dem Gefühl, mir selbst wieder näher zu sein.